Kammermusikalische Experimente freien Zusammenspiels und intuitiver Klanggestaltung – Erkundung der Übergänge von Form und Zerfall, Alleingang und Resonanz,
Erinnerung und Überraschung
offen und gegenwärtig
Improvisieren heißt für uns: im musikalischen Spiel gegenwärtig zu sein und sich auf das Unbekannte einzulassen. Vor dem Hintergrund unserer künstlerischen Erfahrungen mit der Stimme und den Instrumenten Geige, Bratsche, Klavier, Cello entfalten sich vielfältige musikalische Klanggebilde.
hellwach horchen
Vom lauschenden Miteinander inspiriert, reagieren wir und setzen in wacher Spontaneität Impulse – mal im Alleingang, mal im Zusammenwirken.
Dabei entsteht oft Überraschendes, es geht über bisher Vertrautes hinaus. Dies erfordert den Mut zum Sprung in Ungewisse, sowie absichtsvolles als auch intuitives Gestalten.
Spiel zwischen den Welten
Die kontrastierenden Welten von Struktur und Raum, Geräusch und Klang, von Tonalität und Atonalität werden genutzt, um neue Motive und Linien zu weben.
Gewohnte Wege werden verlassen und Neues erschlossen, überraschende Sounds kreiert.
Klanglandschaften
Im Spiel zwischen den individuellen und den kollektiven Impulsen entsteht neues inspirierendes Tonmaterial.
Die Instrumente in all ihren Klangschattierungen lassen vitale, komplexe, nuancenreiche musikalische Formen erklingen. Schillernde, vielstimmige, sich reibende, sich verdichtende und auflösende Klangflächen prägen den Verlauf.